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Grundlagen der Photovoltaik
Bei Licht wird die Zelle mit Photonen beschossen.
Diese treffen auf der unteren Schicht auf und schlagen dort
Elektronen frei. Dort ist somit Minuspol, da ein Elektronenüberschuss
entsteht. Beim Verbrauch wandern die Elektronen vom Minus-
zum Pluspol. Die Leistung ist proportional zur Sonneneinstrahlung
. Die elektrischen Daten von Solarzellen sind temperaturabhängig.
Bei einer Temperatursteigerung um 20 °C ergibt dies einen
Energierückgang von 8,8 %. Es gilt: - Die Spannung einer Solarzelle
bleibt über weite Bereiche der Einstrahlung gleich. - Die
Stromstärke ist stark abhängig von der Einstrahlung. - Die
Leistung einer Solarzelle fällt mit zunehmender Temperatur.
Die Lebensdauer einer Solarzelle ist derzeit noch nicht ganz
abschätzbar. Aber: Die ältesten polykristallinen Solarzellen
sind von 1975 und bringen nach fas 30 Jahren immer noch eine
Leistung von 84 Prozent ihrer Ausgangsleistung. - Sie verliert
jedes Jahr ca. 0,5 Prozent ihrer Nennleistung. modulen,
Ein aleo Solarstrommodul besteht aus bis
zu 72 zusammen geschalteten Solarzellen. Die aleo Module werden
einfach in Reihe verschaltet. Die genaue Verschaltung der
Module ist allerdings abhängig von der Wahl des Wechselrichters:
Hier bestimmt die Eingangsspannung und der Eingangsstrom die
Anzahl der in Reihe geschalteten Module. Die einzelnen aleo
Module werden generell bereits mit steckfertigen Kabeln ausgeliefert.
Alle verbauten Module nennt man Generator. Der Generator (Gleichstrom)
wird über eine oder mehrere Leitungen mit dem oder den Wechselrichtern
verschaltet. Hierbei ist insbesondere bei der Leitungsführung
auf einige Details zu achten: Die Plus- und Minusleistungen
müssen so eng wie möglich beieinander verlegt werden, damit
keine Überspannungen durch induzierte Ströme entstehen können.
Die Kabel sind bei freier Leitungsverlegung auf dem Dach vor
mechanischen und witterungsbedingten Einflüssen zu schützen
(Scheuerbewegungen, UV-Strahlung, Marderbiss). Meist ermöglicht
bereits das verwendete Montagegestell eine geschützte Leitungsverlegung.
Ansonsten ist die Verlegung des Solarstromkabels mittels eines
Installationsrohres durchzuführen. Hierbei ist natürlich auch
bei dem zu verwendenden Installationsmaterial auf eine langzeitlich
wetterbeständige Materialauswahl zu achten (UV-beständige
Kabelbinder). Bei Schrägdächern können die Kabel sowohl durch
einen Kabelführungsziegel (Lüftungsziegel) oder aber auch
durch eine handwerklich durchgeführte Aussparung in das Innere
des Gebäudes durchgeführt werden. Auch hierbei ist auf den
ausreichenden Schutz des Solarstromkabels zu achten. Bei vorhandenen
Gasleitungen darf das Solarstromkabel nicht in unmittelbare
Nähe dieser Gasleitungen verlegt werden. Ebenso sollte die
Verlegung der Gleichstromkabel getrennt von anderen Wechselstromleitungen
durchgeführt werden, da ansonsten eine gegenseitige Beeinflussung
stattfinden könnte. Bei größeren Solarstromanlagen mit mehreren
Kabelführungen ist auf eine genügenden Wärmeabfuhr der Kabel
(Kabelverlustleistung) zu achten. Bei der Leitungsverlegung
ist prinzipiell darauf zu achten, dass die Leitung bereits
unter Spannung stehen kann.
Netzanschluss des Wechselrichters
Wechselrichter mit einer Einspeiseleistung
von weniger als 4,6 kVA können einphasig eingespeist werden.
Größere Anlagen benötigen eine dreiphasige Netzeinspeisung.
Es ist zu beachten, dass die Belastung der einzelnen Phasen
möglichst gleichmäßig erfolgt. Der maximale Leistungsunterschied
zwischen den einzelnen Phasen muss kleiner als 4,6 kVA sein.
Der Wechselrichter wird netzgeführt betreiben. Dies bedeutet,
dass der Wechsel-richter bei einem Netzausfall die Stromproduktion
automatisch einstellt. Daher befindet sich der Wechselrichter
im Leerlauf, sobald das Netz gestört ist. Meist wird bei kleineren
Anlagen einphasig in das 230 V Netz eingespeist. Größere Anlagen,
welche aus mehreren Wechselrichtern bestehen, werden meist
dreiphasig eingespeist. Sonderfall hierbei sind alle Kaco
Wechselrichter. Diese werden immer dreiphasig angeschlossen.
Sonderfall ist auch der Wechselrichter Mastervolt 6400: Dieser
kann sowohl ein- als auch zweiphasig angeschlossen werden.
Der Einspeisezähler Der Einspeisezähler kann sowohl als Mietobjekt
vom Versorgungsnetzbetreiber (VNB) oder aber als Kaufgerät
selber bezogen werden. Hierbei ist auf eine amtliche Eichung
zu achten, da ansonsten der VBN diesen fremd gekauften Zähler
nicht als Messeinrichtung anerkennen kann.
Es existieren sowohl rein analoge als auch
digitale Einspeisezähler. Der Vorteil eines digitalen Einspeisezählers
liegt an der eventuellen Datenverarbeitung des aktuellen Zählerstandes
über z.B. den Dateneingang eines Wechselrichters
Die Anlagenarten
- Schrägdach,
Montage Aufdach, gute Hinterlüfung
= optimale Erträge
Dachintegration, gute harmonische
Lösung, Achtung auf Hinterlüftung achten
-
Fassadenintegration,
Ertrag nur 60-70 Prozent, häufig
verschattete Teilflächen -
Flachdach: guter Ertrag, freie
Ausrichtung nach Süden, großer Platzbedarf
Fassadenelemente, 2-fache Nutzung
Strom und temporäre Gebäudeverschattung.
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